Webshop-Entwicklung – darauf kommt‘s an

Der Onlineshop ist das Herz eines Unternehmens, das online seine Produkte oder Dienstleistungen anbietet. Es gäbe noch weitere Handelskanäle als den eigenen Webshop, doch dieser bringt fraglos Vorzüge mit sich: Der Umsatz und Gewinn ist einfach höher. Allerdings kommt es für den Erfolg auf zwei entscheidende Dinge an: Auf die Webshop Entwicklung und auf die Suchmaschinenoptimierung des eigenen Shops.

 

Erste Fragen vor dem Erstellen eines Onlineshops



Am Anfang steht ein Konzept. Zu diesem gehört die Beantwortung der folgenden Fragen:

 

    • Was soll verkauft werden? Wird sich das Sortiment später vergrößern?

 

    • Wie ist die Zielgruppe beschaffen? Wie ist sie mit Mitteln der Suchmaschinenoptimierung zu erreichen?

 

    • Welches Shopsystem soll verwendet werden?

 

    • Woher kommen die Waren?

 

    • Wie funktioniert der Versand?

 

    • Ist eine Lagerhaltung nötig oder kann der Versand ab Hersteller/Großhandel organisiert werden?

 

    • Wie viele Mitarbeiter sind für das Betreiben des Shops erforderlich?

 

    • Welche Zahlsysteme sollen angeboten werden?

 

    • Wer sorgt für die nötigen Produktbeschreibungen im Shop?



Grundlegendes zur Webshop Entwicklung



Zunächst einmal sei darauf verwiesen, dass es schon länger Baukästen für den eigenen Onlineshop gibt, jedoch nicht jeder begnadete Händler damit richtig umgehen kann. Wer sich die Technik nicht selbst zutraut, sollte lieber die Hilfe einer Shop Agentur in Anspruch nehmen. Zweitens ist grundsätzlich anzumerken, dass nahezu jeder Onlineshop heute auch mobil aufgerufen wird. Die Webshop Entwicklung muss darauf Rücksicht nehmen. Ausschlaggebend für eine gute Darstellung und Auffindbarkeit des Shops mit mobilen Endgeräten ist das sogenannte Responsive Webdesign, bei dem die Webseite - in diesem Fall der Onlineshop - erkennt, von welchem Endgerät aus sie abgerufen wird. Sie öffnet sich dann dementsprechend angepasst an den Bildschirm eines Desktop-PCs oder an die Displays von Tablet oder Smartphone. Nur mit dem bestmöglichen Design und einem wirklich nutzerfreundlichen Handling kann ein Webshop zum Erfolg werden. Ärgerlich wäre es, wenn sich der Inhaber viel Mühe mit der Suchmaschinenoptimierung macht, jedoch die Interessenten nicht zu Käufern konvertieren, weil der Shop unübersichtlich aufgebaut ist oder Schwächen etwa beim Bestell- oder Bezahlvorgang aufweist. Der schlimmste Fehler sind Zweifel an der Sicherheit des Shops. Folgende Faktoren sollten darüber hinaus beachtet werden:


    • Top-Ausgabe auf jedem Medium: Damit die User unabhängig von ihrem Endgerät stets das beste Ergebnis erhalten, muss ein Webshop mithilfe von Responsive Webdesign optimal sowohl auf dem PC-Bildschirm als auch auf dem Smartphone dargestellt werden. Das schließt den Bedienkomfort ein. Wenigstens angemeldete Nutzer mit einem eigenen Kundenkonto sollten mit Touch-Buttons bequem auch mobil einkaufen können.

 

    • Layouts für jede Ausgabe-Variante: Der jüngste Trend schlägt zwei gleichzeitig existierende Layouts für die stationäre und die mobile Version vor. Das macht die Webshop Entwicklung zunächst etwas aufwendiger, doch das Ergebnis fällt sehr viel besser aus.

 

    • SEO für beide Versionen: Für zwei verschiedene Designs muss auch verschieden SEO betrieben werden. Zu beachten ist möglicherweise die Befüllung beider Varianten mit zwar redundantem, aber doch unique Content.

 

    • Abschied vom Kanaldenken: Immer noch betrachten viele Händler den Onlineshop als ihren einen, den stationären Laden (meist mehrere Läden) hingegen als den anderen Kanal. Doch die strikte Trennung von Online- und Offline-Geschäft gilt längst als überholt. In Wahrheit befruchten sich beide Bereiche, das sollte der Händler erkennen und durch entsprechende Aktivitäten fördern. Er kann online auf seine Ladengeschäfte aufmerksam machen, in diesen wiederum Flyer mit Verweis auf seine Webseite jedem verkauften Produkt beilegen. Ein Problem ist hierbei das Pricing: Kunden erwarten in der Regel vom selben Händler online und offline denselben Preis.



Die passende Shopsoftware für den Onlineshop



Wer eine Shop Agentur mit der Webshop Entwicklung beauftragt, wird schon ziemlich am Anfang auf die Möglichkeiten bezüglich der Shopsoftware hingewiesen. Der Hinweis ist berechtigt, es gibt in der Tat sehr viele Varianten. Als Shopsoftware existieren viele Open Source Lösungen, die in der Basisversion teilweise sogar kostenlos angeboten werden. Da fragt sich manch ein angehender Händler, wieso er dann noch eine Shop Agentur braucht, doch vor diesem Irrtum sei strikt gewarnt. Die Basisversionen leisten meistens nicht sehr viel. Zwar lässt sich damit durchaus etwas verkaufen, aber die Konkurrenz bietet dann in der Regel mehr. Zweitens ist auch die Einrichtung der Basisversion so komplex, dass sehr viele Händler, die schließlich mit ihrem Tagesgeschäft befasst sind, sehr schnell nach der Shop Agentur rufen. Üblich sind vielfach Open Source Versionen mit kostenpflichtigen Zusatzleistungen, zu denen auch der Support gehören kann, sowie kommerzielle Dual-License-Modelle. Bei Letzteren gibt es die kostenlose “Community-Edition“, bei der sich Nutzer auch untereinander helfen können und sollen, sowie eine von vornherein kostenpflichtige “Enterprise-Edition“, manchmal sogar in mehreren, jeweils leistungsfähigeren und teureren Stufen. Die Kosten für die Shopsoftware sind unerheblich. Das klingt zwar anmaßend, doch der Aufbau eines Online-Geschäfts verschlingt ganz andere Ressourcen wie jede Menge eigene Arbeitskraft und -zeit, die Einrichtung des Warenlagers oder die Organisation des Versands ab Großhändler und/oder Hersteller zum Kunden (ein inzwischen gängiger Weg) sowie den Aufbau des Kundensupports und nicht zuletzt die SEO. Diese Ressourcen kosten wesentlich mehr Geld als die Shopsoftware. Daher sollte jedermann, der nicht wirklich fit in Fragen der Webtechnik ist, von vornherein eine vernünftige Software für den Shop kaufen und die Einrichtung des Shops einer Shop Agentur überlassen. Das spart nicht nur Zeit (damit Geld) und Nerven, sondern schützt auch vor ruinösen Fehlentwicklungen.

Welche Shopsysteme gibt es?

Es gibt zahllose Softwarelösungen für einen Onlineshop, aber ganz sicher nicht die eine, universelle und “beste” Variante. Wofür sich ein Händler entscheidet, hängt von den gehandelten Produkten, vom Umfang des Geschäfts, vom Verkaufsgebiet (Stichwort Mehrsprachigkeit) und von den Anforderungen an die SEO ab. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass der Betreiber auf eine bewährte Software setzt, deren Entwickler eine gute, stabile Marktposition haben. Von den vielen Softwareanbietern für Shopsysteme ziehen sich immer wieder einige Firmen vom Markt zurück. Wer auf deren Software gesetzt hat, muss anschließend entweder das System wechseln, was aufwendig und teuer ist, oder ohne Weiterentwicklung und Support leben. Es ist deshalb sinnvoll, auf einen Marktführer zu setzen. Dessen Software ist möglicherweise etwas teurer, doch ohne ausreichende finanzielle Ressourcen lässt sich ein Webshop nicht einrichten. Ein Erschwernis besteht zweifellos darin, dass der Shopgründer die einzelnen Systeme nur schwer richtig beurteilen kann. Die sehr günstigen Baukastensysteme haben eindeutige Schwächen bei der Skalierbarkeit und Individualisierbarkeit, auch die Usability und das Frontend-Design lassen meistens zu wünschen übrig. Empfehlenswert sind Open Source Systeme wie Shopware, Magento oder Oxid, sie sind in der ihrer Basisversion kostenlos, doch für ein gut funktionierendes Geschäft genügt das nicht. Wir stellen einige Shopsysteme vor:


    • Magento: Sehr viele deutsche und internationale Onlineshop Installationen basieren auf Magento. Die Lösung ist sehr umfassend, sie bietet viel und benötigt leistungsfähige Server. Es handelt sich um eine Open-Source-Software + Dual-License-Strategie, Nutzer können sich für die Community oder Enterprise Edition entscheiden.

 

    • Shopware: Dieses System wurde ab 2004 durch die deutsche shopware AG, aus Schöppingen entwickelt, am 17. Mai 2017 kam die jüngste Version Shopware 5.2.24 auf den Markt. Das modulare Shopsystem steht als Open-Source-Software und auch in Enterprise-Editionen zur Verfügung. Es lässt sich funktional durch zusätzliche Plugins erweitern und bringt eine offene API mit, die das Einbinden von Systemen anderer Anbieter ermöglicht, darunter Zahlungsdienste oder ERP-Systeme (Warenwirtschaft). Shopware ist multishopfähig, der Händler kann innerhalb einer Installation viele Shops betreiben. Die shopware AG fällt immer wieder durch Innovationen auf. So bietet Shopware Connect die Möglichkeit der Kommunikation zwischen Großhändlern und Online-Händlern wie in einem Social Network.

 

    • Oxid: Von der OXID eSales AG gibt es die kostenlose Community sowie die kostenpflichtigen Professional und die Enterprise Oxid Editionen mit leistungsstarken eCommerce Funktionen, die für B2B- und B2C-Händler gleichermaßen gut geeignet sind. Durch eine Multimandantenarchitektur, effiziente Schnittstellen und diverse Drittmodule lässt sich mit Oxid eine komfortable Crosschannel Strategie fahren. Die moderne Oxid-Architektur zeichnet sich durch ihre ausgezeichnete Performance aus und ist modular erweiterbar.

 

    • Gambio GX3: Das Gambio-Shopsystem ging aus Xt:Commerce hervor, das als deutsches Shopsystem auf der US-Software osCommerce basierte. Gambio ist zwar eine Open-Source-Software, jedoch gibt es die kostenlose Variante nur bei Drittanbietern, die dann die Betreuung übernehmen (empfehlenswert).



Das sind nur vier Beispiele der zahllosen Onlineshop Softwarelösungen, es gibt sehr viel mehr Varianten. Die hier genannten Systeme gelten als bewährt und empfehlenswert. Ein wichtiger Punkt ist ihre Fähigkeit oder Eigenschaft, wichtige SEO Onpage-Kriterien zu erfüllen. Der beste Shop nutzt nämlich nichts, wenn ihn die Kunden im Internet nicht finden. Die Suchmaschinenoptimierung muss der Shopbetreiber in jedem Fall vornehmen. Er wird dies durch Affiliate-Links oder die Promotion über eigene Blogs realisieren. Wenn der Shop dann in sich schon sehr suchmaschinenfreundlich aufgebaut ist, darf das als sehr hilfreich gelten.

Fazit zur Entwicklung eines Webshops



Wer mit einem eigenen Shop online Geld verdienen möchte, hat viele Details zu bedenken. Die richtige Software, das richtige Produktsortiment, der Zuschnitt auf die Zielgruppe, Sicherheitsaspekte, Zahlungssysteme und die SEO sind einige der relevanten Details. Nicht zuletzt ist ein gewisses Startkapital erforderlich, eine niedrige fünfstellige Summe gilt als angemessen.

 

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Björn Groenewold

Tel: 0491 960 999 00

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