App Entwicklungskosten

Was kostet eine App?

Wohin Ihr Blick auch wandern mag, überall sehen Sie Unternehmen, welche für ihre neuesten Apps werben, lesen Veröffentlichungen über den steigenden Einfluss von sozialen Medien und beobachten Menschen, welche an ihren mobilen Geräten festzukleben scheinen. 

Alles, während Sie sich immer noch auf die traditionelle Form der Website verlassen, um Ihre Marke bekannt zu machen und die Verkaufszahlen zu fördern. Frustrierend, nicht wahr? Leider gibt es keinen anderen Weg, um aufzuschließen, als durch das Starten einer eigenen mobilen App.

Und wenn Sie die Entwicklung einer benutzerdefinierten mobilen Anwendung für Ihr Unternehmen in Erwägung ziehen, dann finden Sie nachfolgend den passenden Leitfaden für deren Entwicklungskosten.

Faktoren, die die Entwicklungskosten der App beeinflussen

Mobile Anwendungen kommen in einer Vielzahl von Größen, Formen, Farben und Funktionalitäten daher. Es gibt eine Vielzahl beweglicher Elemente, welche bei der Entwicklung und Konstruktion einer App eine Rolle spielen; und jedes einzelne davon hat Auswirkungen auf die Gesamtkosten.

Zu den Hauptfaktoren der Entwicklungskosten zählen das Geschäftsmodell, die zu verwendende Plattform (Android, iOS etc.), die Funktionalität, das Design und letztlich auch die Personalkosten der Entwickler.

Werfen wir einen genaueren Blick auf jedes dieser Elemente, die die App Kosten beeinflussen

1. Geschäftsmodell: Was ist nötig?



Die Suche nach einer App beginnt mit Ihrem Business-Plan des App Projekts und Ihrem Geschäftsmodell für die Generierung von Umsätzen. Dieses Modell wird die wichtigste treibende Kraft bei den Kosten für Ihre App sein.

Wenn Sie Ihre App erstellen, sehen Sie sich Ihren Businessplan an und fragen sich, was benötigt wird, zum Beispiel:

- Wo sind Ihre Zielkunden die meiste Zeit?
- Welche Geräte und Plattformen verwenden sie?
- Wie werden Sie die App monetarisieren?
- Wird es die App kostenlos zum Download geben?
- Werden Sie die App zu einem festen Preis verkaufen?
- Planen Sie, Einnahmen durch In-App-Käufe zu steigern?
- Wird Ihre App verwendet, um Ihre eigenen Produkte zu bewerben oder werden Anzeigen von Drittanbietern eine Quelle zur Monetarisierung?
- Spricht Ihr Publikum eher auf modernstes visuelles Design an oder auf praktische Funktionalität?
- Ist das Ziel Ihrer App der Zugang zu Informationen oder ein einzigartiges Erlebnis zu bieten?

Jeder dieser Faktoren (und unzählige andere) bestimmt den Aufbau der App und beeinflusst somit den monetären Einsatz, den Sie für Plattformzugriff, Funktionalität, Design und Entwicklung investieren müssen.

Zum Beispiel ist es einfacher, eine App zu erstellen, die für einen Festpreis zum Verkauf angeboten wird. In-App-Käufe dagegen erfordern eine längere Zeit zur Implementierung und sind damit teurer. Und wenn Sie eine voll ausgestattete E-Commerce-Dienstleistung erwarten, steigt der Preis noch mehr.

2. Plattform: Android vs. Apple



Sobald Sie festgestellt haben, was Ihre App tun muss und wen sie erreichen soll, müssen Sie sich für eine Plattform für ihre Erstellung entscheiden.
Das kann die Entwicklungskosten beeinflussen.

Sie können eine App für eine Vielzahl von Geräten erstellen: iOS (iPhone und iPad), Android, Windows Phone, das Web oder für alle zusammen. Und je nachdem, welche Plattform Sie wählen, wird der Preis für die Entwicklung variieren. Wenn wir über mobile Anwendungen sprechen, müssen sich die meisten Unternehmen jedoch nur zwischen den Optionen Android oder Apple entscheiden.

In der Regel sind iOS-Apps schneller und billiger zu bauen. Im Durchschnitt berichten führende Entwickler, dass Android Apps 2-3 mal länger für die Entwicklung brauchen. Apple verfügt zudem über eine sehr engagierte und treue Benutzerbasis, weshalb viele Unternehmen sich dafür entscheiden, zunächst iOS-Apps zu starten und dann auf Android zu erweitern, wenn die iOS-Version erfolgreich ist.

Dennoch hat sich Android in den letzten Jahren erheblich verbessert, und einige Entwickler behaupten, es gäbe keinen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Plattformen mehr. Aus einer Marketingperspektive betrachtet hat Android eine breitere Marktdurchdringung und Reichweite, vor allem in den Schwellenländern.
An dieser Stelle in der Entwicklungsplanung wird die Zielgruppe Ihrer App wahrscheinlich den größten Einfluss auf Ihre Plattformwahl haben.

Die Kosten für die Entwicklung sind für beide Plattformen viel näher beieinander, als noch vor wenigen Jahren, wenngleich Android Apps durchschnittlich noch ein wenig länger dauern, was in der Regel zu höheren Kosten führt.

Wenn Sie entscheiden, auf beiden Plattformen gleichzeitig starten, können Sie erwarten, etwa das Doppelte von dem zu bezahlen, was Sie zahlen würden, um auf einer einzigen Plattform zu beginnen. Es gibt einige Crossover, die die Entwicklungskosten senken, aber Sie zahlen im Schnitt mindestens 75% mehr für beide Plattformen.

3. App-Typen & Funktionalitäten, die die Entwicklungskosten beeinflussen



Nun, da Sie sich für eine Plattform entschieden haben, ist es Zeit, tatsächlich in den Bau der App einzutauchen. Die Art der App, die Sie entwickeln möchten, sowie ihre technischen Spezifikationen wird die einzige große Kostenposition der Entwicklung sein.

Apps werden immer dynamischer und es gibt praktisch keine Grenzen, was produziert werden kann. Für die Zwecke dieses Leitfadens werden die App-Typen in die folgenden vier Kategorien unterteilt: Tabelle / Liste, Datenbank, Dynamisch, Spiele. Lassen Sie uns einen genaueren Blick auf jeden Typ werfen.

Tabelle / Liste

Diese Apps sind in erster Linie auf eine relativ einfache Sammlung von Informationen ausgelegt. In der Regel präsentieren sie Informationen für einen Benutzer, der wiederum aus verfügbaren Optionen auswählen und zu weiteren Materialien zum Thema weitergeleitet werden kann. Mit anderen Worten, diese Art von App funktioniert sehr ähnlich zu einer einfachen, für den mobilen Gebrauch optimierten Website.

Datenbank

Dies sind komplexere Anwendungen, die es Benutzern ermöglichen, Daten aus sehr großen Datensätzen zu finden, zu sortieren und anzuzeigen. Datenbank-Anwendungen haben häufig eine Verbindung zu einer Website oder anderen Online-Web-Services, um Informationen abrufen, so dass sie in der Entwicklung komplexer und anspruchsvoller sind als ihre tabellenbasierten Pendants.

Dynamisch

Diese Apps sind vergleichbar mit Datenbank-Anwendungen, aber anstatt einfach eine Verbindung zu einem Online-Server für den Informationsabruf aufzubauen, müssen sie mit anderen Plattformen und Software über APIs zusammenarbeiten. Zum Beispiel müsste eine Drittanbieter-Twitter-App mit der Twitter-API integriert werden, um Tweets und andere Daten importieren zu können. APIs variieren in Qualität und Komplexität, so dass Ergänzungen dieser Art von einer relativ kleinen Kostenerhöhung bis zu einem massiven Kostensprung reichen können

Spiele

Einfache Spiele können in Bezug auf die Entwicklungskosten und Komplexität mit dynamischen Apps gleichgesetzt werden. Komplexere Spiele mit 3D-Umgebungen oder fortgeschrittenen Physik-Engines können dagegen wesentlich teurer werden als jeder andere App-Typ.

Während diese vier Kategorien eine gute Arbeit bei der Einbeziehung der meisten App-Typen und Funktionalitäten tun, sind Apps in diesen Tagen enorm vielfältig und schwer zu kategorisieren.

Der wichtigste Punkt ist, dass jede einzigartigen Funktionalität auch die entsprechenden Kosten nach sich zieht. Einige Funktionen mögen einfach erscheinen, können jedoch sehr teuer in der Entwicklung sein, während andere Funktionalitäten überraschend erschwinglich programmiert werden können.

Sie wissen es nicht sicher, bis Sie tatsächlich Angebote von mehreren Entwicklern angefordert haben.

4. Entwickler: Freelancer vs. Agentur



Alles, was wir bisher beschrieben haben, hat sich mit der App selbst beschäftigt, mit der Art ihrer Erstellung sowie mit ihrer Vermarktung. 

Das Geschäftsmodell, welches all Ihren Entscheidungen zugrunde liegt, die Plattform, welche Sie wählen, die Funktionalität, die Sie benötigen, und das Niveau des Designs, welches Sie anstreben, sind alle in bestimmten Kostenrahmen enthalten, die nicht wirklich manipuliert werden können. Lassen Sie uns diese die "objektiven" Kosten der Entwicklung mobiler Apps nennen.

Leider gibt es auch eine "subjektive" Seite, und diese Seite befasst sich damit, wen Sie engagieren, um Ihre App zu gestalten, und was diese Personen verdienen wollen.

Es gibt 3 grundlegende Kategorien von Entwicklern, aus denen Sie wählen können:
Freiberufler, kleine Agenturen und große Agenturen. Eine Reihe von Vorteilen und Kompromissen sprechen für und gegen jede Art von Entwickler; lassen Sie uns einen genaueren Blick auf jeden einzelnen werfen. Natürlich beeinflusst auch diese Entscheidung die Kosten der App-Entwicklung.

Freiberufler

Freelance-Entwickler sind in der Regel die billigste Option, die Sie für die Entwicklung einer Anwendung finden können; und wirklich, ihre Erschwinglichkeit ist oftmals der einzige Grund, der dafür spricht, einen Freiberufler im Gegensatz zu einer Agentur anzuheuern.

Wenn Sie mit einem Freiberufler arbeiten, entspricht dies letztlich der Anstellung eines Mitarbeiters, und allen Risiken, die damit verbunden sind. Wenn der Freiberufler ungelernt ist, könnten Sie am Ende Ihr Geld verschwenden. Wenn der Freiberufler langsam, zu spät oder unzuverlässig ist, könnte sich Ihr Projekt auf unbestimmte Zeit hinziehen.

Darüber hinaus bieten Freelancer eine ziemlich begrenzte Auswahl an Fachwissen. Komplexere Anwendungen werden nur selten von Freelancern gebaut, und selbst wenn Ihre App relativ simpel ist, sind die Chancen, dass Sie einen einzelnen Freelancer finden, der eine vollständige App auf einem hohen Niveau erstellen kann, relativ begrenzt. Wenn Sie die freiberufliche Route wählen, werden Sie wahrscheinlich eine kleine Gruppe anheuern müssen, die jeweils ihre eigenen Probleme und Verzögerungen für Ihr Projekt verursachen könnten.

Es gibt fantastische Freelancer, und wenn Sie es schaffen, ein paar davon zu finden, können Sie potenziell eine tolle Anwendung zu sehr niedrigen Kosten erstellen; jedoch ist es genauso wahrscheinlich, dass Sie am Ende mit keiner App und keinem Geld mehr dastehen.

Kleine Agenturen

Kleine Agenturen sind in der Regel eine Sammlung von 3-10 Kreativen, welche sich auf die Erstellung einer bestimmten Art von Apps spezialisiert haben. Jedes Mitglied in der Agentur ist da, um einen spezifischen Bedarf im App-Erstellungsprozess zu erfüllen, so dass die Agentur ein vollumfängliches Leistungsspektrum von der Konzeption bis zum Qualitätsmanagement der fertigen App bieten kann.

Wenn Sie eine kleine Agentur finden, welche Apps in einer ähnlichen Kategorie zu dem baut, was Sie suchen, werden Sie von ihrer bisherigen Erfahrung enorm profitieren können. Wenn ein ganzes Team an der Erstellung einer App beteiligt ist, resultiert dies in der Regel in einem höheren Grad der Qualitätssicherung, Konsistenz und pünktlicher Lieferung. Und während kleine Agenturen dazu neigen, ein gutes bisschen teurer als Freiberufler zu sein, bieten sie immer noch enorme Kosteneinsparungen im Vergleich zu großen Agenturen.

Auf der anderen Seite fehlt kleinen Agenturen für sehr komplexe Anwendungen oft die Erfahrung und das Know-how; und sie haben immer noch das Potential, die häufig auch mit Freiberuflern verbundenen Unzulänglichkeiten zu manifestieren, wenn auch in einem wesentlich geringeren Ausmaß.

Kleine Agenturen bieten einen sehr attraktiven Mittelweg zwischen Entwicklungskosten, Qualität und Zuverlässigkeit.

Große Agenturen

Große Agenturen bringen riesige, spezialisierte Teams, viel Erfahrung und einen großen Namen an den Tisch. Mieten Sie eine große Agentur, um Ihre App zu bauen ist dies die beste Versicherung, welche Sie neben einer Qualitätsgarantie erhalten können. Dafür werden Sie jedoch auch eine erhebliche Prämie zahlen müssen.

Wenn Ihre App sehr komplex ist, könnte eine größere Agentur die einzige Entwicklungsoption sein, um sie auf den Markt zu bringen. Je größer die Agentur, desto wahrscheinlicher ist es, dass Fachwissen für jedes Problem vorhanden ist, welches während der Entwicklung entstehen könnte.

Gleichzeitig gibt es keine Garantie. Selbst internationale Top Agenturen machen hin und wieder Fehler oder scheitern daran, Ihre Kunden zufrieden zu stellen. Sie als Kunde setzen Ihr Vertrauen in die Marke der Agentur, und diese sind in der Regel sehr auf die Wahrung der Reputation ihrer Marke bedacht.

Die Art des Entwicklers, die Sie wählen, hat einen großen Einfluss auf den Preis, den Sie für Ihre App bezahlen, und wie Sie im nächsten Abschnitt sehen werden, können diese Preise wild variieren.

Wie viel kostet das alles?

Ehrlich gesagt hängt es davon ab, wen Sie fragen, und Entwicklungsprojekte sind berüchtigt für eine nahezu lächerliche Spanne von potenziellen Preisen. Präsentieren Sie das gleiche Projekt 5 verschiedenen Entwicklern, und Sie werden mindestens sieben unterschiedliche Preise erhalten. 

Berichte von Brancheninsidern setzen die durchschnittliche Preisschwelle zur Entwicklung und Markteinführung einer App auf ca. 200.000 Euro. Von der Auftragserteilung bis zum Launch vergehen dabei durchschnittlich zwölf Monate. 

Andere Marktstudien bieten Statistiken, nach denen die durchschnittlichen Kosten für eine vollwertige Business-App in der Region von etwa 130.000 Euro liegen.

In einer dritten Meinung haben Vertreter von 12 führenden Unternehmen zur Entwicklung von mobilen Anwendungen eine Studie aufgestellt, nach der die Kosten für den Aufbau einer iOS App nur zwischen 40.000 Euro für eine niedrige Funktionalität bis zu 170.000 Euro für eine hoch spezialisierte App liegen.

Und schließlich gibt es auch Unternehmen, welche die Entwicklungskosten für eine einfache iPad-App in einer Region zwischen 3.000 und 8.000 Euro ansiedeln. Eine komplexere App (typischerweise von bekannten Marken entwickelt) kann überall zwischen 50.000 und 150.000 Euro liegen.

Die obigen Beispiele zeigen, dass Sie für den Wunsch, eine mobile App für Ihr Unternehmen zu entwickeln, bereit sein müssen, eine ernsthafte Investition für die Entwicklung zu tätigen.

Wie Sie einen Verkaufspreis für Ihre App ermitteln

Angesichts der Vielzahl der Faktoren, welche die App-Entwicklung beeinflussen, ist es verständlich, dass die Suche nach "durchschnittlichen Kosten" der Entwicklung so schwierig ist.

Glücklicherweise sind die durchschnittlichen Kosten ohnehin nicht wirklich wichtig für Sie. Ihre gewünschte App wird eine eindeutige Liste von Anforderungen enthalten, von denen die meisten einen bereits mehr oder weniger feststehenden Kostenaufwand verursachen werden.

Diese Einsicht vorausgesetzt sei erwähnt, dass viele Entwicklungsunternehmen Kostenrechner bereit stellen, die Ihnen helfen zu beurteilen, wie viel es kosten würde, eine bestimmte App zu entwickeln.

Was, wenn Sie sich nicht leisten können, eine App zu entwickeln?

Wie wir gesehen haben, kann die Entwicklung einer mobilen App unglaublich teuer werden. Also, was können Sie tun, wenn Ihr Unternehmen zwar eine mobile App braucht, Sie jedoch nicht über das Budget verfügen, um sie zu entwickeln?

Die Antwort (und eine, die Tausende von Unternehmen bereits erfolgreich umgesetzt haben) ist die Verwendung eines benutzerdefinierten App-Builder.

App-Builder ermöglichen den Kunden, eine mobile App für Ihr Unternehmen ohne hohe Anfangskosten und mit wenig bis gar keinem Entwicklungs-Know-how zu erstellen. Die App kann dann gegen Zahlung einer monatlichen Gebühr verwendet werden.

Fazit



App Entwicklung ist eine Wissenschaft auf der Grundlage von Versuch und Irrtum. Das Geheimnis zum letztendlichen Erfolg ist Gelassenheit und Konsequenz. Die häufigsten Erfolgsgeschichten basieren auf einem soliden Beta-Test oder einem Proof-of-Concept, der prächtig genug ist, um eine neue Finanzierungsrunde zu generieren und vielleicht sogar die Presse anzuziehen.

Denken Sie daran: um einen Kilometer zurückzulegen, müssen Sie Ihren ersten Schritt tun. Kommen Sie mit einer großartigen Idee auf, glauben Sie an sich selbst, und gewinnen Sie die Hilfe von professionellen Entwicklern, die Ihre Vision in die Realität umsetzen können, welche sowohl die mobile App-Branche als auch das Leben der Verbraucher positiv beeinflussen oder verändern kann.
 

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Björn Groenewold

Tel: 0491 960 999 00

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